Organ donation.
The gift of life.

Der Vorstand

Präsident des Vereines
Organisator Symposium Bern

Ich heisse Marcel Steiner und habe 1961 in Bern das Licht der Welt erblickt.

Im Herbst 1996 erhielt ich nach einem langen Leidensweg im Unispital Zürich ein Herz transplantiert. Nach gewissen „Korrekturarbeiten“ unter anderem durch einen Herzklappenersatz bin ich voller Elan und Tatendrang.

Seit 1991 bin ich verheiratet und wohne in Allmendingen BE. Radfahren und Wandern sind meine Passion. Als leidenschaftlicher Hobbykoch bereite ich gerne etwas ausgefallene Essen zu. Seit 1997 im Vorstand von Les As de Cœur, seit der Gründung des STV deren Präsident.

Unser Kassier:

Martin Born: Ich bin 1950 in Olten geboren.

Im Sommer 1996 erhielt ich nach einem schweren Herzinfarkt mein "neues Herz". Nach der ambulanten Rehabilitation konnte ich im November 1996 meine Arbeit wieder aufnehmen. Bis zu meiner Pensionierung im März 2015 arbeitete ich als Informatiker.

Seit 2001 bin ich verheiratet und wohne in Olten. Reisen mit meiner Partnerin, Modellbau und Malen sind meine Hobbys.  Glücklicherweise sind Reisen auch in ferne Länder möglich (China, Australien, Südafrika, Neuseeland, Norden von Europa). Dabei haben wir Bali als unseren Favoriten entdeckt.

Seit der Pensionierung  arbeite ich als freiwilliger Fahrer beim Roten Kreuz. Mit diesem Engagement hoffe ich, einen Teil der erlebten Solidarität eines unbekannten Spenders,  ein wenig an Personen zurückzugeben, die auf Unterstützung angewiesen sind.

Unser News-Redaktor: 

Beat Gottschalck, geboren 1951, Nierentransplantiert 1989, Wohnsitz Kreuzlingen, Kaufmann.
Als langjähriges Vorstandsmitglied des früheren Transplantierten Sportvereins Schweiz und Mitinitiator der Fusion zwischen diesem und dem STV, liegt mir vor allem der Sport am Herzen. 
Die Teilnahme an Meisterschaften für Transplantierte zeigt, dass es nach einer Transplantation ein normales Leben voller Lebensfreude gibt. Hier werden Freunde aus der ganzen Welt gewonnen. 
Meine Hobbies sind Segelfliegen (ist gar nicht so teuer wie man denkt), Drechseln, Sport (alles was ein Netz hat, wie Tennis, Badminton, Volleyball etc.) und am allerliebsten: Gut Essen und Trinken.
2001 habe ich als Technischer Direktor die 4. Winterweltmeisterschaften in Nendaz (Wallis) mit organisiert und war auch wieder im Organisationskomitee der 8. Winterspiele 2012 in Anzère (Wallis).

Unsere Sekretärin:

Marianne Urech: Ich kann mich gut an das Jahr 1967 erinnern. Ich war gerade 5 Jahre alt. Die Aufregung war gross, als im Radio von der ersten Herztransplantation berichtet wurde. Von einem empörten „Das geht zu weit“ bis zu einem faszinierten „dass das möglich ist!“ hörte ich alles. 
Niemand dachte daran, dass sich auch unsere Familie diesem Thema eines Tages stellen müsste. Mit 37 Jahren wurde mir ein neues Herz geschenkt und ich darf wieder das volle Leben geniessen.
Meine damals 7- und 9-jährigen Kinder haben ihre Mutter nicht verloren. Ich konnte mühelos wieder meinen bunten Alltag mit Tageskindern, Berufstätigkeit, Haus- und Gartenarbeit bewältigen.
Wunderbar ist, dass auch Reisen trotz Transplantation möglich ist. Abenteuerliche Touren führten mich in fremde Länder (Hawaii, Türkei, naher Osten, Südafrika, Namibia und Indien), aber ich geniesse es ebenso, mit meinen Mann in unserem alten VW-Bus das Schöne in der Schweiz und im nahen Ausland zu entdecken. Dabei wandern wir viel, Beat fischt, ich fotografiere und auf dem Campingkocher wird etwas Leckeres gebrutzelt.

Mitglied des Vorstandes: 

André Suter: Ich bin ein erstes Mal in Zürich am 25. Mai 1949 geboren und ein zweites Mal am 16. Dezember 1999 durch eine Lebertransplantation im HUG in Genf, in Folge einer Vergiftung der Leber durch ein natürliches Medikament, welches eine beinahe tödlich verlaufende Hepatitis verursacht hatte. 

Ich bin in Lugano-Paradiso aufgewachsen, wo ich auch die Schule bis zum Lyzeum besucht habe. Anschliessend studierte ich in St. Gallen Wirtschaftswissenschaften. Ich bin mit Marlène Gottraux verheiratet und seit 1989 wohne ich in Ponte Capriasca. Zur Zeit leite ich die Mitrag AG, die mein Vater aufgebaut hat, und die sich auf die Vermietung von Eisenbahnwaggons spezialisiert hat.

Nach der Transplantation wurde ich Mitglied des Vereins TRANS-HEPAR, seit der Fusion mit Les as de coeur bin ich nun im STV. Mir ist es wichtig, meinen Teil beizutragen und mit den bescheidenen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, dafür zu kämpfen, dass andere, die ein Organ nötig haben, auch diese grossartige Geste der Solidarität und Grosszügigkeit erfahren dürfen. 

Mitglied des Vorstandes:

Ich heisse Kurt Gamper. Am 14. Oktober 1952 erblickte ich in Schaffhausen mit meinem Zwillingsbruder das Licht der Welt. Nach vier Jahren zog unsere Familie nach Dachsen "am Rheinfall", wo ich bis heute lebe.

In Winterthur wurde bei mir 1997 ein Herzmuskelschwund festgestellt. Nach über 11 Jahren, in denen mein Herz immer weniger leisten konnte,  bekam ich am 23. Dez. 2008 im UNI-Spital Zürich ein "neues Herz".  Für mich war dies das schönste Weihnachtsgeschenk meines Lebens. Meine "Wiedergeburt" verdanke ich einer lieben Seele und deren Angehörigen, welche entschieden haben, einem Menschen ein neues aktives Leben zu ermöglichen.

Mit meiner Partnerin bin ich viel in der Natur unterwegs. Wir geniessen den Garten, den Wald, das Wasser und die Berge. Die gemeinsamen "vorderläufig" sieben Enkelkinder sorgen zudem dafür, dass es nie langweilig ist.

Neben kleineren Arbeiten, die ich gerne erledige, bin ich in verschiedenen Vereinen tätig, unterstütze soziale Projekte und für mich sehr wichtig ist meine Mitarbeit beim STV.  Der Verein bietet viele Aktivitäten, hat gute Ideen und Ziele, die vielen Menschen vor und nach einer Transplantation helfen. Dafür will ich mich einsetzen.

Liz Schick:

Dem Tod ins Auge geblickt zu haben gibt dir ein unheimliches Gefühl von Freiheit. Seit diesem Augenblick machte ich das Beste aus jedem Moment und dieses Gefühl hält bis heute an.

1997 erfuhr ich plötzlich, dass meine Leber sehr schnell ihre Funktionen aufgab.

Über Nacht änderte sich mein Leben dramatisch. Es wurde klar, dass ich dringend eine Lebertransplantation brauchte. Niemand konnte verstehen, wie ich so voller Energie und Leben war und am nächsten Tag eine Transplatation benötigte.

Meine Kinder stärkten meinen Überlebenswillen. Der Gedanke, dass jemand Anderes sie gross ziehen würde, oder dass ich nicht für sie da sein könnte, war unerträglich.

Ich hatte Glück: Meine Operation war erfolgreich und ich bin heute lebendes Beispiel einer Langzeit-Überlebenden. Diese Erfahrung möchte ich nun an Kinder und transplantierte Mitmenschen weitergeben, möchte ihnen zeigen, dass man nach einer Transplantation ein aktives Leben führen kann und in die Zukunft schauen kann. Ich möchte, dass das, was mir passiert ist, einer guten Sache dient!

Ich ermutige die Kinder bei meiner Organisation "TACKERS" wieder zu träumen und auch zu versuchen, diese Träume zu verwirklichen. Ich kombiniere die Leitung meines Sportgeschäftes im Wallis mit dem alltäglichen Familienleben. Ausserdem bin ich Sekretärin bei der WTGF.

Ich glaube fest daran, ein Minus in ein Plus verwandeln zu können. Das Leben ist zum Leben da und nicht zum Angst haben. Es liegt an einem selbst, das Beste daraus zu machen.

Wenn ich gefragt werde, wer mein Spender war, sage ich, er war und ist mein bester Freund. Wir haben zusammen den Kilimanjaro bestiegen und ich bin stolz auf alles, was wir bis heute zusammen geschafft haben.

Rudolf Riebli, geboren 11. Mai 1952 in Bergdietikon, Wohnort 6340 Baar.

Im Oktober 2008 dachte ich, dass ich an einer Magengrippe erkrankt wäre. Mein Arzt hat aber sofort erkannt, dass es ein zweiter Herzinfarkt war. Ich wurde sofort ins Triemli in Zürich eingeliefert. Nach einer Woche konnten die Ärzte im Triemli für mich nichts mehr tun und verlegten mich ins USZ, wo mir ein Kunstherz (Excor) eingesetzt wurde. Nach 5 ½ Monaten, verbunden mit etlichen Problemen und stationärer Wartezeit, wurde mir im März 2009 ein Spenderherz geschenkt.

Ich war dem Spender so sehr dankbar, dass ich fortan weiter leben durfte, dass ich mich entschloss, für alle Menschen die am Herz erkrankten und am Excor angeschlossen waren oder auf ein Spenderherz warteten, mit meiner Erfahrung zu helfen und in dieser schweren Zeit zur Seite zu stehen. In Zusammenarbeit mit dem USZ gründete ich im Verlauf des Jahres 2009 die Gruppe Spenderherz. Zu meiner grossen Freude wurde ich 2016 in den Vorstand des STV gewählt, wo ich die Aufgabe der Patientenbetreuung übernommen habe.

Meine Hobbies sind die Sportgruppe des STV, Wandern, Skifahren, Biken und mein Schrebergarten. Meine Frau und ich reisen sehr gerne und wir sind überglücklich, dass wir auch heute noch andere Länder erkunden und fremde Kulturen geniessen dürfen.

Online-Redaktor (Web, Facebook):

André Dolezal, geboren 1. April 1979 in Zürich.

Von einer möglichen Transplantation wurde bei mir schon mit 20 Jahren geredet. Transplantiert wurde ich zehn Jahre später, da mein Herz zuerst noch ausreichende Pumpleistung brachte und ich mich wohlfühlte.

Als mich mein Hausarzt mit Verdacht auf Nierenversagen in das UniversitätsSpital nach Zürich schickte, ahnte ich noch nicht, dass nun die Zeit knapp wird. Nach zwei Dialysen bekam ich einen Defibrilator eingesetzt. Ich musste dann aber notfallmässig aus der Reha mit der REGA ins USZ geflogen werden. Dort bekam ich ein Kunstherz und wartete auf eine Transplantation.

Ich hatte Glück und es wurde ein passendes Spenderorgan gefunden. Nach der Transplantation konnte ich wieder am Leben teilnehmen und setze mich seitdem für Meinungsbildung zur Organspende ein. Leider ist die Politik der Transplantation in der Schweiz noch nicht auf europäischem Niveau angekommen und es sterben viele junge und ältere Patienten, welche dank einem Organ die Chance auf viele weitere schöne Lebensjahre hätten.